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Ein paar Gedanken über gute Nahrungsmittel

Gedanken über Nahrungsmittel

Ein paar Gedanken über gute Nahrungsmittel mache ich mir gerne

Gedanken über Nahrungsmittel ohne Zeigefinger

Auf keinen Fall wollen wir mit dem erhobenen Zeigefinger durch die Welt (oder Morbach) laufen und den Weltverbesserer spielen. Das liegt uns nicht und wäre auch unglaubwürdig, weil wir selber nicht frei von Fehlern sind. Dennoch möchten wir ein paar Aspekte der Ernährung ansprechen, über die es sich lohnen würde nachzudenken.

Wussten Sie, dass der deutsche „Durchschnittsbürger“ gerade einmal zwischen 10–12 % seines Netto–Einkommens für Nahrungsmittel ausgibt. In vielen Entwicklungs- oder so genannten Schwellenländern liegt dieser Anteil bei mehr als 50 %, teilweise über 70 %. Für dieses Ungleichverhältnis sind mehrere Gründe ausschlaggebend. Die industrielle Fertigung von Zutaten und Rohstoffen, aber auch Fertiggerichten oder „convenience Food“ wird immer professioneller. Durch die Umstellung unserer Essgewohnheiten (Zeiten, außer – Haus) sowie die Verkleinerung der Familien bescheren wir vielen Branchen ein stetiges Wachstum. Dadurch kann immer günstiger produziert werden.

Spekulationen – mit Essen spielt man nicht

Es geht aber bereits vorher um Kostensenkungen. Erinnern Sie sich an die Börsenspekulationen mit Getreide? Oder die Kartellrechtsverfahren gegen Mühlen und Brauereien? Diese Vorkommnisse werden nur in seltenen Fällen an die Öffentlichkeit gebracht – aber es gibt sie.

Seit Jahren bangen Milchbauern um Ihre Betriebe, weil einige wenige Abnehmer großer Mengen die Preise diktieren. 1 Liter Milch bringt, wenn es gut für die Bauern läuft, gerade einmal etwas mehr als 30 Cent. Aus den Überschüssen (früher gab es mal einen Milchsee, der lag gegenüber des Butterberges) der Produktion wird für noch weniger Geld Milchpulver hergestellt und so billig in die Entwicklungsländer verkauft, dass dort die eigene Milchproduktion zu teuer wird und damit zum Erliegen kommt. Das gleiche Spiel geht auch mit Hühnerteilen, die bei uns keiner mehr essen will, in Drittländern aber den Binnenmarkt kaputt machen. Jeder hat das Recht, über sein eigenes Geld frei zu verfügen, auch wenn er ausschließlich bei Discountern kauft. Die Qualität ist in den allermeisten Fällen gut, die Ware ist nicht zu beanstanden.

Ausgezeichnete Qualität aus Morbach und der Region

 

Wir vom INNbiss kaufen möglichst viele Lebensmittel in Morbach oder der unmittelbaren Umgebung. Und das hat seine guten Gründe. Bei unseren beiden Metzgereien erhalten wir tolle Ware, die auch noch aus der Umgebung kommt. Warum sollten wir diese tollen Lebensmittel für ein bisschen weniger Geld woanders kaufen (wo wir sie so gar nicht bekommen)? Außerdem hoffen wir natürlich, dass die Inhaber(innen) und die Mitarbeiter(innen) auch bei uns kaufen. Eben auch für ein wenig mehr Geld – dafür aber richtig gut!

Wetten, dass Sie den Unterschied schmecken

Ein geflügeltes Wort sagt: „was nichts kostet, ist nichts wert“. Dies trifft sicher nicht immer und auf alles zu. Wenn wir allerdings für unsere Berliner Currywurst im Gegensatz zu den jeweiligen Originalvorlagen auf Milcheiweiß und Sojamehl verzichten, müssen wir diese Gewichtsanteile eben durch einen höheren Fleischeinsatz wettmachen. Apropos: wetten, dass Sie den Unterschied schmecken und dann auch noch gesünder Essen. Wir freuen uns, Ihnen das mal beweisen zu können.

Bis bald im INNbiss.